Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

  Else-Kröner-Forschungskolleg Magdeburg
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Das Else Kröner-Forschungskolleg im Überblick

Herzlich Willkommen auf der Web-Page des Else Kröner-Forschungskollegs Magdeburg!

Das Else Kröner-Forschungskolleg Magdeburg hat das Thema „Die Bedeutung des inflammatorischen Mikromilieus für die Entwicklung von Präneoplasien: von den molekularen Signalen zu neuen Therapiestrategien“.

Es ist ein fachübergreifendes Forschungs- und Ausbildungsprogramm für junge Ärztinnen und Ärzte, welches durch die Else Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert wird.

In diesem Forschungskolleg soll der künftige „Clinician Scientist“ fachübergreifend im Erkennen der Bedeutung des inflammatorischen Mikromilieus für die molekulare Pathogenese von Krebserkrankungen ausgebildet werden. Dies soll auch das Verständnis für die translationalen Dimensionen vertiefen und deshalb wird die Kollegzeit durch eine Ausbildung in der Entwicklung und Durchführung von klinischen Studien flankiert.

Die Inflammation des Mikromilieus ist ein bedeutender Faktor in der Pathogenese onkologischer Erkrankungen. Das Potential neuer therapeutischer Zielstrukturen in der Immunregulation und Inflammation wird zunehmend erkannt und ist vielbeachteter Gegenstand der aktuellen translationalen Forschung (z.B. Coussens-LM et al., Science, 2013).

Die wissenschaftlichen Ziele der Projekte des Else Kröner-Forschungskollegs greifen dieses Thema auf und sind:

  1. Molekulare Identifizierung der an der Onkogenese beteiligten Prozesse der Immundysregulation und Inflammation;
  2. Molekulare Charakterisierung des „Crosstalks“ inflammatorischer Signalwege mit den Signalwegen der Proliferation, Apoptoseresistenz und malignen Zelltransformation;
  3. Identifizierung von potentiellen therapeutischen Zielstrukturen in der Immunregulation und Inflammation.

Der fachübergreifende Charakter des Kollegs wird in der interdisziplinären translationalen Forschung der beteiligten Kliniken und Institute gelebt werden. Es ist ausdrückliches Ziel, die gemeinsamen Forschungsinteressen in der molekularen Pathogenese in den Vordergrund zu stellen. So werden in diesem Kolleg Arbeitsgruppen aus der Chirurgie, der Inneren Medizin, der Dermatologie, der Pädiatrie und Gynäkologie zusammenarbeiten. Die Institute für Molekulare und Klinische Immunologie, Experimentelle Innere Medizin, Pathologie, Biochemie und das Leibnitz Institut für Neurobiologie Magdeburg werden als „grundlagenwissenschaftliche Paten“ die immunologische/inflammatorische Expertise sicher stellen und methodisch durch „high-end“ Technologien komplettieren. Unser Konzept sieht vor, dass jeweils eine Klinik und ein bzw. mehrere Institute ein wissenschaftliches Projekt gemeinsam bearbeiten. Die 12-monatige Rotationszeit der Kollegiaten im Labor soll dabei zu je 50% im wissenschaftlichen Labor der Klinik und in dem/den Institut/en absolviert werden. Dies soll eine erfolgreiche Bearbeitung der Forschungsprojekte unter Ausübung von wissenschaftlicher Interdisziplinarität gewährleisten.

Die Kollegiaten erhalten ein intensives „Mentoring“ und eine Ausbildung in „Professionalism“, die sie optimal für eine Karriere als „Clinician Scientist“ vorbereitet. Das Else Kröner-Forschungskolleg organisiert eine eigene Seminarreihe, regelmäßige „Project Advisory Meetings“ und „Workshops“ mit den Mentoren. Die enge wissenschaftliche und ausbildungsbezogene Vernetzung mit dem Graduiertenkolleg des Sonderforschungsbereichs SFB-854 „Molekulare Organisation der zellulären Kommunikation im Immunsystem“ optinimiert die duale Ausbildung der Kollegiaten. Unser Nachhaltigkeitsprogramm stellt die Verstetigung der Verzahnung von wissenschaftlicher Tätigkeit und klinischer Ausbildung für junge Ärztinnen und Ärzte sicher.

 

 EKFKÜberblick

Wissenschaftliche und ausbildungsbezogene Vernetzung des Else Kröner-Forschungskollegs Magdeburg mit dem SFB-854 und dem Klinischen Studienzentrum (CSC).

 

Letzte Änderung: 25.02.2016 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 
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